Geschichte des Schloss Bräustüberl

Irgendwie spürt man es, diese besondere Atmosphäre und diesen leicht erhabenen Ruch royaler Geschichte. Ganz Hohenschwangau steht im Zeichen der Wittelsbacher und insbesondere des großen Visionärs und Märchenkönigs Ludwig. Das eher bescheiden anmutende Bräustüberl in seiner heutigen Form könnte viel erzählen, wenn seine Mauern sprechen könnten. Seit fast 100 Jahren ist es ein Inbegriff bayerischer Wirtshauskultur und vielleicht der Ort, an dem in Deutschland schon die meisten Nationalitäten ein gepflegtes Bayerisches Bier genossen haben. Doch das war nicht immer so. 

Bis zum Ende der Monarchie im Freistaat 1918 diente das Gebäude Jahrzehnte als königlicher Pferdestall und Wagenremise und wurde im Laufe der Jahre immer prächtiger. Man kann es nur vermuten, aber sicher ist der junge König Ludwig häufig in diesen Gemäuern anwesend gewesen. Er liebte das Reiten. Unentwegt trainierte er und unternahm waghalsige Ritte in der unfassbar schönen Natur rund um Hohenschwangau. Ob seine Lieblingscousine Sisi, Elisabeth Herzogin in Bayern, die spätere Kaiserin von Österreich und Ungarn, ihn dabei oft begleitete, bleibt der Phantasie überlassen. Ludwig liebte seine Tiere und ließ jedes einzelnen portraitieren. Gut erhalten sind die Kunstwerke immer noch zu bewundern.

Heute wird die Gastfreundschaft im Bräustüberl besonders groß geschrieben. Es entspricht dem Selbstverständnis des AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa, dass der Gast König ist. Und so sollen sich alle heute ein wenig wie Ludwig und Sisi fühlen. Ein wenig erhaben und immer mit der bekannten bayerischen Herzlichkeit umsorgt.   

Auch unser geschätzter Partner, die König Ludwig Schloßbrauerei Kaltenberg, blickt auf eine lange Tradition zurück. Erfahren Sie mehr unter folgendem Link.

Grundriss Erdgeschoss Pferdestall, sowie Vorder- und Rückansicht des Pferdestalls nach dem Umbau durch Friedrich Ziebland 1843/44